Pfarrei St. Mauritius, Rübenach mit

St. Maternus, Bubenheim

Die Geschichte der Kirche St. Maternus, Bubenheim

 

1052

  • Kapellenbau durch die adelige Witwe Glismuot in Bubenheim, die die Schwester des Erzbischofs Eberhard von Trier war. Die Kapelle wurde dem heiligen Andreas gewidmet. Standort: Alte Kirchstraße, im heutigen Garten der Familie Helmut Dötsch.

 

1656

  • Der heilige Maternus wurde der Schutzpatron der Kirche. Wie er an die Stelle des heiligen Andreas kam, ist nicht bekannt.

 

1761-1764

  • Die frühromanische Kirche wurde durch einen winzigen Barockbau ersetzt.

 

1763

  • Der Bildhauer Gärtner aus Münstermaifeld baute für die Kapelle eine Adelgundis- und eine Maternus-Statue. Ein Vergolder namens Beitzel aus Koblenz vergoldete die Statuen.

 

1764

  • Vom Rübenacher Pastor wurde eine Monstranz für Bubenheim angeschafft. Außerdem wurde ein neuer Altar vom Meister Paul Höffer aus Kesselheim aufgeschlagen.

 

1765

  • Ein Rauchfaß und ein Speisekelch wurden gekauft.

 

1769

  • Die Kapelle erhielt als Anbau eine Sakristei und bekam den jetzigen Hochaltar, der im Jahr 1909 durch einen Unterbau ergänzt wurde.

 

1790

  • Eine Kommunionbank wurde angeschafft.

 

1795

  • Die Kapelle wurde von den Franzosen geschlossen und als Pulvermagazin genutzt.

 

1800-1826

  • In diesem Zeitraum war die Kapelle wegen schlechten Zustands geschlossen.

 

1807

  • Die Kapelle wurde durch ein napoleonisches Dekret zum Eigentum der Kirche Rübenach erklärt.

 

1813

  • Der Kirchenrat von Rübenach wollte die Kapelle verkaufen und die Glocken für einen Neuguss verwenden. Der damalige französische Präfekt ließ die Bubenheimer Bürger befragen, ob sie mit dem Verkauf einverstanden wären. Sie erklärten sich mit dem Verkauf einverstanden, wenn die Kapelle mitsamt der Glocken erhalten bliebe.

 

1826

  • Der Bischof von Trier lässt die Kapelle von Grund auf renovieren.

 

1829

  • Friedrich Bläser, Pastor von Rübenach, stiftet die kleine Bronzeglocke.

 

1850

  • Erneute Renovierung der Kapelle.

 

1884/85

  • Die Kapelle wurde um einen Turm ergänzt. Zudem wurden zwei weitere Bronzeglocken für die Kapelle gegossen. Pastor Johann Jodocus Schnorpfeil segnete sie ein.

 

1906

  • Der Rübenacher Kirchenvorstand stellte fest, dass die Bubenheimer Kapelle zu klein und zu feucht sei. Es wurde ein Neubau beschlossen.

 

1908

  • In diesem Jahr wurde die Kapelle abgerissen und ein neues Grundstück für den Kirchenneubau erworben. Architekt war Franz Huch aus Koblenz. Am

8. November erfolgte die Grundsteinlegung durch Dechant Maximini aus Koblenz.

 

1909

  • Am 22. August wurde die Kirche St. Maternus feierlich eingeweiht.

 

1917

  • Einbau und Einweihung der Kirchenuhr.

 

1952

  • Zum 900. Kirchweihfest erhielt die Kirche drei neue Stahlglocken. Die schwerste Glocke wiegt 520 kg. Die Glocken wurden durch Spenden der Gemeinde finanziert.

 

1956

  • Eine farbliche Neugestaltung der Kirche wurde durchgeführt.

 

1963

  • Das Läutwerk wurde mit Elektromotoren ausgestattet. Es brauchte nicht mehr von Hand an Seilen gezogen werden.

 

1965

  • Die Kirche erhielt einen neuen Kreuzweg. Hergestellt vom Holzschnitzer Höfle aus Morbach. Die Kirchenuhr und der Wetterhahn wurden repariert und anschließend neu vergoldet. Das Stundengeläut der Kirchenuhr wurde elektrifiziert. Ein Altartisch, eine Predigtkanzel und eine Liedanzeige wurden angeschafft. Der Kirchenvorplatz wurde neu gestaltet.

 

1972

  • Totalrenovierung: Die Holzempore wurde durch eine Stahl-/Betonkonstruktion ersetzt. Der Altarraum wurde neu gestaltet, die Kirche in einem „erschreckend nüchternen“ Weiß, wie in alten Aufzeichnungen beschrieben, gestrichen.

 

1973

  • Im Frühjahr wurde die neue Orgel eingebaut. Im September erhielt Frau Maria Laux eine Urkunde für ihren Dienst als Küsterin in St. Maternus. Grund: Seit 100 Jahren stellte die Familie Laux den Küster für St. Maternus.

 

1976

  • Eine Beschallungsanlage wurde installiert.

 

1982

  • Die alte Ölheizung wurde durch eine Gas-Zentralheizung ersetzt.

 

1996

  • Einrichtung eines Jugendleiterraumes im Turm.

 

1999/2000

  • Außenrenovierung der Kirche und Neugestaltung des Kirchenvorplatzes. Im Rahmen der Turmsanierung wurde die kleine Denkmalglocke wieder in den Läutebetrieb genommen.

 

2004/2005

  • Schließung des Jugendraumes aus brandschutzrechtlichen Gründen. Ein Bauwagen wurde als Ersatz angeschafft und hergerichtet.

 

2008

  • Durch unglückliche Umstände wurde am 10. März das kleine Glöckchen bei einem Zusammenstoß mit einer großen Nachbarglocke zerstört.

 

2009

  • Am 31. Juli wurde in der Glockengießerei Maria Laach ein neues Glöckchen gegossen. Dies wurde durch eine Spende ermöglicht.

 

Das Bistum Trier hat einer Renovierung der Kirche zugestimmt. In welchem Umfang welche Arbeiten ausgeführt werden, steht allerdings noch nicht fest.

 

22. August: 100-Jahr-Feier der Kirche St. Maternus in Bubenheim

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